Schutzausrüstung

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Schutzausrüstung

"Der Kampfsport mit Kontakt setzt eine hohe Verantwortung aller Beteiligten voraus. Der Schutz eines Kämpfers muss schon in der Prophylaxe so optimal sein, dass Verletzungen aller Art, besonders aber die für Leben und Gesundheit, vermieden oder wenigstens soweit wie möglich reduziert werden."

Georg F. Brückner

Das Motto lautet: Der beste Schutz ist gerade gut genug!

Die ersten Safety’s für Hände und Füße entwickelte Jhoon Rhee nach Ideen von Bruce Lee. Sie bestanden aus lackiertem PU-Material. In der Praxis zeigte sich schnell, dass die  Materialbeschaffenheit, Passform und Haltbarkeit noch einige Wünsche offen ließ. Von den ersten Schützern bis zum heutigen Sicherheitsstandard war es ein langer Weg mit vielen Hürden und Schwierigkeiten.

Aber auch hier war es Georg F. Brückner, der die Entwicklung der modernen Schutzausrüstung bis zur Perfektion vorantrieb. Vor allem lag ihm die Entwicklung eines funktionstüchtigen Kopfschutzes am Herzen.

Er wollte, dass die Sportler mit vollem Einsatz kämpfen konnten, ohne sich dabei zu verletzen. Er fing an, mit Knetmasse an Gipsköpfen zu modellieren. Seinem Anspruch auf Sicherheit genügte kein bestehendes Produkt.

Die im Handel erhältlichen Modelle hatten gravierende Nachteile. Sie waren für harten Kontakt nur bedingt tauglich, weil die Dämpfungseigenschaften bei hoher Belastung nachließen. Das Material riss an empfindlichen Stellen und konnte nicht dauerhaft repariert werden. Durch mangelnde Passform verrutschten die Helme auch schnell.

Da die Lieferanten und Hersteller auf Ideen und Vorschläge von Georg F. Brückner nicht eingingen, wagte er den Alleingang.

Bis zur Serienreife seines TOP TEN – Equipment investierte er fast 3 Millionen DM. Er gab wissenschaftliche Untersuchungen an der TU in Berlin in Auftrag, um Stoßbeschleunigungen zu messen und Materialien zu prüfen.

Durch das patentierte Bayflex- und Bayfill-Material der Firma Bayer Leverkusen in Verbindung mit der High Tech Erfahrung der Firma Hübner, einem der bedeutendsten Gummiwerke Europas, gelang es, Schutzausrüstungen herzustellen, welche den Ansprüchen Brückners genügten.

Er fertigte einen Prototypen nach dem anderen und ließ sie von Experten und Sportlern testen. Überall dort, wo es notwendig war, wurden nach den Tests Verbesserungen vorgenommen.

 1983 gelang ihm der Durchbruch, doch erst Ende der 80er Jahre begannen die TOP TEN-Produkte, vor allem auch durch den weltweiten Einsatz im Amateurboxen, ihren Siegeszug um die ganze Welt.

 Bei den Olympischen Spielen 1992 wurde TOP TEN  offizieller Ausrüster des Boxturniers. Vorausgegangen waren Untersuchungen des Weltverbandes für Amateurboxen (AIBA), der unter Druck des IOC und der Ärztekommissionen stand und der durch den Einsatz von Brückners Kopfschützern und Handschuhen eine der wenigen Chancen sah, den Boxsport sicher zu gestalten und somit  olympisch zu bleiben.

Wie die Statistiken der AIBA belegen, trug das TOP TEN-Equipment einen wesentlichen Teil dazu bei. Auch wenn sich bis heute die Anzahl der Hersteller von Schutzausrüstungen  stark vergrößert hat, setzen die TOP TEN-Produkte immer wieder neue Standards für Innovation und Qualität, an denen sich andere Hersteller messen lassen müssen.

Die im Wettkampf getragene Schutzausrüstung muss von der WAKO zugelassen sein und die erforderlichen Normen erfüllen. Vorgeschrieben sind  Kopf-, Hand-, Fuß-, Schienbein-, Zahn-, Tief-, oder Brustschutz. 

Zur Orientierung für alle Sportler gibt es hier eine Liste der zugelassenen und geprüften Schutzausrüstung.

 

Abschließend kann man nur noch einmal wiederholen:

Der beste Schutz ist für unsere Sportler gerade gut genug!
Das gilt nicht nur für den Wettkampf, sondern besonders für das tägliche Training.

Die Trainer sind hier in ihrer Verantwortung gefordert und sollten immer mit gutem Beispiel voran gehen, damit nichts die Freude an einem intensiven Training trüben kann.